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14.04.2020, 12:27 Uhr

MIT Kreisverband Coesfeld blickt auf die aktuelle Situation

Wie geht es den mittelständischen Unternehmen im Kreis Coesfeld in der aktuellen Situation und wie kommen die staatlichen Hilfen an? Dies waren die Themen in der letzten Vorstandssitzung des MIT Kreisverband Coesfeld.

Weitgehend war man sich darüber einig, dass eine Debatte über das langsame Hochfahren der Wirtschaft in Deutschland angebracht und wünschenswert ist. Auch wenn die Corona-Krise mit eine der größten gesamtgesellschaftlichen Herausforderung ist, so zeigt sich gerade in den mittelständischen Unternehmen ein großer Zusammenhalt von Arbeitnehmern und Arbeitgebern.  

Beide Seiten gehen in Sachen Zurückhaltung voran und üben sich in Verzicht. Gerade dieser starke Zusammenhalt in der mittelständischen Wirtschaft ist ein Garant für eine stabile Zukunft. Wir wünschen uns ein solches Verhalten auch in anderen Berufsgruppierungen.

Damit dies aber auch wirklich gelingt, gilt es die staatlichen Hilfsmaßnahmen zu optimieren. So ist eine der Kernforderungen des MIT Kreisverband Coesfeld die 100%-ige Haftungsfreistellung der Hausbanken für die angebotenen Hilfen sowie eine deutliche Verlängerung der Tilgungszeit auf 10 bis 20 Jahre.

Somit wird die benötigte finanzielle Bewegungsfreiheit der Unternehmen weniger eingeschränkt, lässt Platz für Investitionen in der nahen Zukunft und legt den Grundstein für eine positive wirtschaftliche Entwicklung.

Bei den Soforthilfen für Solo-Selbstständige und Unternehmen bis 10 Mitarbeiter ist darauf zu achten, dass die Prüfungen im Nachgang unbürokratisch und mit Augenmaß durchgeführt werden.

Zu bedenken gibt der MIT Kreisverband Coesfeld auch, ob die abgeschafften bürokratischen Hürden, welche im Zuge der Corona-Krise umgangen wurden, überhaupt wieder hergestellt werden müssen.